Ich will für etwas leben, wofür das Herz mir pocht; will mich erschöpfen, ich will geben, entzünden lassen meinen Docht. Will mich nicht mehr nur bewahren, nicht erstarren, kalt und ohne Feuer. Das Einzig-sein, das will ich wahren, denn Unverwechselbares ist mir teuer. Ich will wagen und riskieren, auch wenn ich dadurch unverstanden. Fürcht´ mich nicht mehr vor´m Verlieren und vor den Wellen, die an mir branden. Was ist schon unsre Zeit? Kurz nur bin ich hier auf Erden; doch der Weg ist weit, wirklich Mensch zu werden. Schön will ich sein - von innen her; mit dem Herzen sehen – mehr und mehr. Ich bin mir echt zu schade, mich abzumühen für Fassade. Auch wenn ich nicht erreich das Ziel - ich weiß: es zählt der Glanz nicht viel; doch wenn ich mein Ego überwunden, bin ich der ganzen Welt verbunden. …und das Herz erkennt, wofür es gerne brennt.
Wenn es dunkel wird und wir nichts mehr begreifen, wenn alles Schöne zerstört am Boden liegt, vollzieht sich an uns ein sonderbares Reifen: Wir ahnen, dass nicht das Böse siegt. Denn tief in uns ein Segen ruht, der sagt: es wird alles gut es ist wie ein Blick der Zuversicht den auch der Tod nicht bricht, der Trost uns schenkt und Mut: Es wird alles Gut
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